09.09.2010, 11:11 Uhr
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Post schafft 700 neue Arbeitsplätze
Staatssekretär Schmidt: „Starkes Signal für die Region“
Die Deutsche Post wird in Fürth kräftig investieren und mit ihrem bislang größten Kunden-Service-Center, das in der Uferstadt entstehen soll, bis zu 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestags-abgeordneter, zeigte sich sichtlich erfreut über das im heutigen Gespräch zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer und Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL, in München fixierte Ergebnis. Die Post als größter Logistiker in Deutschland und nun auch elektronischer Sendungsübermittler hat sich damit an den guten Fürther Namen erinnert.

„Das ist ein starkes Signal für unsere Metropolregion und für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nürnberg und Fürth“, betonte Schmidt und dankte Ministerpräsident Seehofer für sein Engagement. „Dass die Post ihr größtes Call Center, das speziell für die Nutzer des neuen Briefes im Internet entstehen soll, in Fürth errichtet, ist der beste Beweis dafür, wie attraktiv unsere Region für Unternehmen ist“, so Schmidt weiter. Bereits in diesem Jahr sollen die ersten 450 Arbeitsplätze in der Uferstadt entstehen, im Endausbau mit dem Statistischen Landesamt dann 1.200 neue Arbeitsplätze in Fürth.

„Damit werden weitere Jobperspektiven geschaffen, die unsere Region braucht“, betont Schmidt und appelliert in diesem Zusammenhang an die Post bei der Anstellung neuer Mitarbeiter auch die von der Quelle-Insolvenz betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen. „Dabei ist es nahezu eine positive Ironie des Schicksals, dass dann Mitarbeiter des damals größten Kunden der Post, der Quelle, nun Post-Mitarbeiter werden können.“ Schmidt schlägt vor, den Blick auf den Mittelstand und seine Unterstützung zu richten.